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Wintersportarten.info Eisklettern
Eisklettern
Eisklettern ist das Klettern an Eisformationen wie zum Beispiel gefrorenen Wasserfällen. Es hat sich aus den klassischen Eiswandtouren entwickelt. Die Eiswände in den Alpen haben Neigungen von 40° bis 90°. Beim Eisklettern werden senkrechte Wasserfälle und Eiszapfen beklettert. Die Kletterer verwenden Steigeisen und sogenannte Eisgeräte (spezielle Eispickel), um im Eis zu klettern. Durch das Einschlagen der Eisgeräte kann abgesprengtes Eis den Eiskletterer im Gesicht verletzen. Daher werden beim Eisklettern neuerdings auch Helme mit einem Visier oder Sichtschutz verwendet. Das Eisklettern ist keine Trendsportart, sondern eine Spezialdisziplin des alpinen Kletterns oder Bergsteigens, da hier alle Kenntnisse des alpinen Kletterns notwendig sind. Daher wird auch die gleiche Schutzausrüstung wie beim alpinen (winterlichen) Klettern verwendet.
Eistour zum Zuckerhütl
1 Eistour

Eine Eistour bezeichnet eine hochalpine Klettertour durch eine Eiswand. Die Eiswände befinden sich in der Regel nordseitig vergletscherter Berge und haben eine Neigung zwischen 40° und 90°. Zum Durchsteigen einer Eiswand sind Steigeisen, Eispickel, Eisschrauben, Helm und Seil notwendig.

2 Sicherung im Eis

Zur Absicherung einer Eiskletterroute und zum Standplatzbau werden beim Eisklettern Eisschrauben verwendet. Diese haben die in der Vergangenheit verwendeten Eisnägel abgelöst. Zum Standplatzbau im Eis werden im Allgemeinen 2 Eisschrauben mit einer Bandschlinge durch ein Kräftedreieck verbunden. Es können auch große Sanduhren zum Anbringen von Sicherungen verwendet werden. Beim Rückzug werden mit Hilfe von Eisschrauben Sanduhren ins Eis gebohrt und Bandschlingen oder Reepschnüre durchgezogen. Eine zweite Methode beim Abseilen ist die sich selbst ausdrehende Eisschraube. Dazu wird die Eisschraube mit einer Reepschnur versehen. Die Reepschnur ist an der Schraubenlasche befestigt, um die Eisschraube gewickelt und mit dem zweiten Ende am Seil befestigt. Beim Abziehen des Seiles wird die Eisschraube durch die Reepschnur herausgedreht und fällt zusammen mit dem Seil nach unten.

3 Dry-Tooling

In den letzten Jahren hat sich als Spezialdisziplin des Eiskletterns, das Dry-Tooling entwickelt. Dabei wird mit speziellen Eisgeräten und Steigeisen eine Felswand beklettert. Das Dry-Tooling entstand, da viele Eiskletterer auf der Suche nach schwierigen Eiszapfen im Zustieg zu diesen Eiszapfen schwierige Stellen im Fels überwinden mussten.

4 Mixed-Klettern

Mixed-Klettern ist die jüngste Spielform des Eis- bzw. Wasserfallkletterns, bei der man mit Eisgeräten und Steigeisen zwischen den Eiskletterpassagen auch Dry-Tooling Passagen überwinden muss. Zum Beispiel werden überhängende Felszonen durchklettert, indem die Eisgeräte auf Felsleisten aufgelegt oder in Rissen verklemmt werden, und auf diese Art wird ein freihängender Eiszapfen erreicht und dann erklettert.

Für diese Art der Kletterei wurde eine eigene Schwierigkeitsskala entwickelt. Diese wird durch das M gekennzeichnet und wird numerisch hochgezählt (zum Beispiel M11). Bei den Graden wird noch mit + oder - eine feinere Einstufung erreicht.


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